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Frauen und Umwelt

Aktionsprogramm

für Frauen und Umwelt

unterstützt von der RAJA-Danièle Marcovici Stiftung

Mit Raja «umweltfreundlich» verpacken,
auch als solidarische Geste!

Die Grundlagen unseres Aktionsprogrammes

fournisseurs

Die Raja-Gruppe hat gemeinsam mit ihren Lieferanten umweltfreundliche Produkte für das Aktionsprogramm ausgewählt.

fondation

Bis zum 28.02.2021 spenden wir pro verkaufter Verpackungseinheit dieser Produkte 1€ an die Raja-Danièle Marcovici Stiftung.

femmes

Die Stiftung hat 6 Projekte für das Programm „Frauen & Umwelt“ ausgewählt. Die gesammelten Gelder werden auf die Vereine verteilt und von diesen vor Ort eingesetzt.

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Folgende Projekte werden unterstützt

ADESAF

Projekt 1 : Elevages Sans Frontières

Sicherstellung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Viehzüchterinnen durch die Strukturierung einer lokalen Milchindustrie

In Burkina Faso, wo 80 % der Bevölkerung von Landwirtschaft und Viehzucht leben, ist die lokale Milchproduktion einer starken Konkurrenz durch importiertes Milchpulver ausgesetzt (30 % billiger als lokale Milch). Dieses Phänomen betrifft die Viehzüchterfamilien und insbesondere Frauen, die die Verarbeitung und den Vertrieb der Milch verwalten. Das von Elevages Sans Frontières und dem örtlichen Verband Action pour la Promotion des Initiatives Locales (Aktion zur Förderung lokaler Initiativen) geleitete Projekt zielt darauf ab, die Fähigkeiten der ViehzüchterInnen in der im zentralen Hochland gelegenen Provinz Oubritenga zu stärken. Den ViehzüchterInnen fehlen ausreichende technische und organisatorische Kenntnisse, um ein nachhaltiges Einkommen zu erzielen. 150 Viehzüchterfamilien profitieren so von Schulungen, um die Viehhaltung, die Melktechnik und den Anbau von Nutzpflanzen für Tiere zu verbessern. Es wird eine Milcherzeugniskooperative aufgebaut, um den ViehzüchterInnen die Möglichkeit zu geben, die Verarbeitung und den Vertrieb ihrer Milch unabhängig zu gewährleisten.

ADESAF

Seit 20 Jahren trägt Elevage Sans Frontières zur Armutsminderung der gefährdeten ländlichen Bevölkerung und zur Verbesserung der Ernährungssicherheit in Westafrika, dem Maghreb und Haiti bei.

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Ziele

  • Schulung von 100 ViehzüchterInnen-Haushalten und 50 ZiegenzüchterInnen-Haushalten in der Verarbeitung und dem Vertrieb von Milch
  • Schulung von drei Frauen in der Milchverarbeitung
  • Gründung einer lokalen Milcherzeugniskooperative

AVSF

Projekt 2 : Yobalema

Schulung von Frauen in agroökologischen Praktiken und Unterstützung bei der Anlage eines Gemüsegartens

Im Senegal leidet das an der Westküste gelegene Departement Rufisque direkt unter dem Klimawandel, der sich sowohl auf die landwirtschaftliche als auch auf die Fischereiproduktion auswirkt. Die Ernährungsunsicherheit der Einwohner wird durch den Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten noch verschärft. Infolgedessen wandern viele Männer, insbesondere Fischer, in die Städte ab, um Arbeit zu finden. Um gegen diese Situation anzugehen und ihre Familien zu ernähren, haben sich 37 Fischerinnen aus dem Dorf zusammengeschlossen und eine wirtschaftliche Interessengemeinschaft (GIE) gegründet, um ihre Kräfte und die von ihnen angebauten landwirtschaftlichen Produkte zu bündeln. Die Interessengemeinschaft bat den Verein Yobalema bei der Entwicklung eines nachhaltigen und profitablen landwirtschaftlichen Projekts um Hilfe. Der Verein wird daher Frauen in praktischen Workshops und Informationsseminaren in Agrarökologie und Permakultur ausbilden. Das Projekt wird die Ernährungssicherheit im Dorf fördern und dazu beitragen, die wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Frauen zu verringern.

AVSF

Der Verein Yobalema wurde 2014 gegründet, um den kulturellen und künstlerischen Austausch zwischen Frankreich und Senegal zu fördern.

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Ziele

  • Ausbildung von 37 Frauen in Agrarökologie
  • Anlegung eines von Frauen bewirtschafteten Bio-Gemüsegartens

ESSOR

Projekt 3 : Food2Rue

Förderung der sozio-professionellen Eingliederung von arbeitsmarktfernen Frauen durch Ausbildung in verantwortungsvollen Lebensmittelberufen

Angesichts der folgenden drei Beobachtungen: das Fehlen engagierter und angepasster Maßnahmen für Frauen im Bereich der Eingliederung durch Erwerbstätigkeit in der Region Ile-de-France, das Interesse vieler Frauen an gastronomischen Aktivitäten und der schwierige Zugang von Familien mit geringem Einkommen zu gesunden und ökologischen Lebensmitteln, gründete der Verein Food2Rue 2018 "La Panaméenne". Es handelt sich um eine solidarische Markthalle im 14. Arrondissement von Paris, die eine Lebensmitteltheke und ein Lebensmittelgeschäft beherbergt, die saisonale, biologische Erzeugnisse sowie Kurzwaren und Fair-Trade-Produkte anbieten. Die Halle wird von einem Team bestehend aus 14 arbeitsmarktfernen Frauen geleitet, die von einem Integrationsvertrag profitieren, der sie beim Aufbau einer beruflichen Existenz und ihrer gesellschaftlichen Wiedereingliederung begleitet.

ESSOR

Food2rue ist ein Integrationsworkshop, der arbeitsmarktferne Frauen unterstützt, um Gastgewerbe und Unternehmertum zu fördern, mit dem Ziel, den Respekt gegenüber der Umwelt zu fördern.

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Ziele

  • Eingliederungsverträge für 14 Frauen
  • 180 gekochte und verkaufte Mahlzeiten pro Tag
  • Eine ökologische und solidarische Markthalle

FNAB

Projekt 4 : WECF - Frankreich

Unterstützung von Unternehmerinnen in nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung in ländlichen Gebieten

Seit 2011 unterstützt und begleitet WECF - Frankreich in Haute-Savoie die Aktivitäten von Frauen in ländlichen Gebieten mithilfe des regionalen Netzwerks „Rural Woman“ [„Frauen in ländlichen Gebieten“] (ca. 50 Mitglieder). Im Anschluss an eine Studie, die 2015 unter rund 100 Frauen in der Region durchgeführt wurde, stellte der Verein fest, dass es an Anerkennung und Unterstützung für die Unternehmerinnen mangelt und, dass sie kaum oder gar keinen Zugang zu Unterstützungssystemen haben. Der WECF - Frankreich will das Netzwerk „Rural Woman“ [„Frauen in ländlichen Gebieten“] weiter ausbauen (50 neue Mitglieder) und stärken, um das Einkommen der Unternehmerinnen zu verbessern, die Ernährungssicherheit in den Gebieten zu gewährleisten und gleichzeitig den Einsatz nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken zu fördern.

FNAB

Der 2008 gegründete WECF - Frankreich setzt sich auf lokaler und internationaler Ebene für die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und die Beteiligung von Frauen an Maßnahmen zur ökologischen und nachhaltigen Entwicklung ein.

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Ziele

  • Unterstützung von 100 Unternehmerinnen
  • Eine Sensibilisierungskampagne auf kommunaler Ebene zur Verbreitung nachhaltiger Lebensmittel
  • Einrichtung einer digitalen Plattform für das Netzwerk „Rural Women“ [„Frauen in ländlichen Gebieten“]

Ishpingo

Projekt 5 : Fleurs de Cocagne

Schaffung einer Erwerbstätigkeit für arbeitsmarktferne Frauen im ökologischen Garten- und Gemüseanbau

Die ersten Jahre des Bestehens von Fleurs de Cocagne waren von Erfolg gekrönt; sowohl in Bezug auf die soziale und berufliche Unterstützung von arbeitsmarktfernen Frauen als auch in Bezug auf die wirtschaftlichen Ergebnisse, die das tatsächliche Interesse der VerbraucherInnen an verantwortungsbewussten Garten- und Gemüseanbauprodukten widerspiegeln.
Der Verein ist bestrebt, seinen ökologischen Ansatz zu stärken und seinen Produktionsstandort zu einem "grünen Showroom" zu machen, der beispielhaft in Bezug auf Biodiversität und soziale Integration ist. Das Projekt umfasst die Durchführung verschiedener Standortentwicklungsarbeiten (neues Lagergebäude, Sanierung des Brunnens, Begrünung des Geländes, Anlage eines Teiches usw.) sowie die Einrichtung von Gewächshäusern und Gemüsegärten für Bildungszwecke und eine informative Beschilderung für die breite Öffentlichkeit (Schulen, Unternehmen usw.). Die wieder einzugliedernden Frauen sind dafür verantwortlich, die Besucher willkommen zu heißen und die Aktivitäten von Fleurs de Cocagne auf dem Produktionsgelände zu präsentieren.

Ishpingo

Seit 2014 bietet Fleurs de Cocagne einer prekären, beschäftigungsfernen Öffentlichkeit - 70 % davon sind Frauen - sozio-professionelle Unterstützung rund um den ökologischen Garten- und Gemüseanbau in Essonne an.

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Ziele

  • Begleitung und Schulung von 15 wieder einzugliedernden Frauen, mit dem Ziel, Gruppen willkommen zu heißen
  • Sensibilisierung von 500 Personen für agrarökologische Praktiken
  • Aufbau eines "grünen Showrooms"; Raum zur Demonstration agrarökologischer Praktiken

Re-Belle

Projekt 6 : Migrations & Développement

Verbreitung nachhaltiger Anbaumethoden und Stärkung der Rolle der Frauen in der agrarökologischen Übergangsphase

In den abgelegenen ländlichen Gebieten des Atlas- und Anti-Atlas-Gebirges in Marokko haben es Familien, deren Einkommen größtenteils auf der Landwirtschaft beruht, schwer, die Subsistenzwirtschaft zu überwinden und sind von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. In Verbindung mit den nachteiligen Aktivitäten der Menschen (intensive landwirtschaftliche Produktion) verschlechtern diese Faktoren die Lebensbedingungen der Bevölkerung und gefährden die natürlichen Ressourcen. Seit 2016 führt Migrations & Développement in der Region Souss-Massa ein Projekt zur Entwicklung agrarökologischer Praktiken und zur Stärkung der Position von Frauen im landwirtschaftlichen Wandel durch. In den ersten Phasen des Projekts konnten 45 Landwirtinnen in agraökologischen Praktiken geschult und bei der Führung ihrer Betriebe unterstützt werden. Mit der Integration der Produktion in einen regionalen Vermarktungskreislauf, will der Verein die Landwirtinnen stärken und zur Stabilisierung ihrer Einkommen beitragen. Das Projekt umfasst auch den Bau eines Wasserreservoirs und eines Brunnens sowie eine umfassende Verbreitung agrarökologischer Praktiken in der gesamten Region.

Re-Belle

Der 1986 gegründete Verein Migrations & Développement führt in Marokko Entwicklungsprojekte zu vier Themen durch: nachhaltige Landwirtschaft und Umwelt, lokale Wirtschaftsentwicklung, Governance und territoriale Animation sowie internationale Solidarität.

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Ziele

  • Ausbildung von 145 Frauen in Agrarökologie und Saatgut-Management
  • Aufbau eines "Bauernmarktes" und eines biologischen Obst- und Gemüsekorbsystems
  • Erfahrungsberichte von 4 Landwirtinnen, die im Radio ausgestrahlt werden

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