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Aktionsprogramm
Frauen & Umwelt

UNTERSTÜTZT VON DER RAJA-DANIÈLE MARCOVICI STIFTUNG

Die Grundlagen unseres Aktionsprogrammes

Folgende Projekte werden unterstützt:

Projekt 1 : LAAFI France

Ausbildung von Frauen in ländlichen Gebieten als Imkerinnen und Erhaltung der Artenvielfalt in der Region durch die Aktivität der Bienen

In Burkina Faso leben 80 % der erwerbstätigen Bevölkerung von der Landwirtschaft. In der zentral-westlichen Region des Landes leiden die Landwirte, insbesondere Frauen, unter den Auswirkungen des Klimawandels und unter terroristischer Gewalt. Sie befinden sich dadurch auch wirtschaftlich in einer extrem schwierigen Lage.
Das Projekt „Burkina Bees apiculture solidaire“ unter der Leitung des Vereins LAAFI hat zum Ziel, hundert in prekären Situationen lebende Frauen in ländlichen Gebieten zu Imkerinnen auszubilden. Sie erhalten die nötige Ausrüstung und werden bei der Entwicklung ihres kleinen Unternehmens begleitet. Nach einigen Jahren wird jede Imkerin etwa 25 kg Honig pro Jahr produzieren und damit ihr monatliches Einkommen verfünffachen. Das Projekt ermöglicht so die wirtschaftliche Stärkung von Frauen.

Projekt 2 : Chaussettes Orphelines

Unterstützung der wirtschaftlichen Integration von Frauen in prekären Situationen durch die Herstellung von Kleidung aus Stoffresten und recycelten Socken

Seit 12 Jahren bietet der Verein Chaussettes Orphelines Frauen in prekären Situationen, insbesondere in Notunterkünften, Workshops an, in denen sie aus Altkleidern, die bei Hilfsaktionen gesammelt wurden, Kleidung herstellen. Viele dieser Frauen haben den Wunsch geäußert, Nähen zu lernen, um damit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und der Armut endgültig zu entkommen. Das Projekt ermöglicht sowohl Frauen als auch Menschen mit Behinderungen und arbeitsmarktfernen Jugendlichen eine umfassende Ausbildung, die Stoff-/Kleidungsrecyclingtechniken, Soft Skills und Unterstützung bei der Integration kombiniert, um den Auszubildenden die erforderlichen Fähigkeiten für eine Beschäftigung im Nähereisektor (Änderungen oder Upcycling) oder in der Logistik zu vermitteln.

Projekt 3 : SOL

Förderung der Eingliederung landwirtschaftsferner Frauen in die ökologische Landwirtschaft

Bis 2030 wird ein Teil des französischen Agrarökosystems verschwinden, da die Hälfte der Landwirte in Frankreich in den Ruhestand gehen wird. Oft ist die Nachfolge der Höfe ungewiss und das Wissen der Landwirte kann nicht weitergegeben werden. Auf der anderen Seite stoßen Personen, die mit der landwirtschaftlichen Praxis nicht vertraut sind, aber Landwirt(in) werden wollen, auf viele Schwierigkeiten. Das betrifft vor allem Frauen, weil es in der Landwirtschaft einen gewissen Konservatismus gibt, der es Landwirtinnen schwer macht, Fuß zu fassen. Dennoch gehen immer mehr Frauen diesen Weg und handeln zukunftsorientiert, wenn es um alternative, nachhaltige und umweltschonende Modelle geht. Um diesem Problem zu begegnen, unterstützt der Verein SOL landwirtschaftsferne Frauen bei der Entwicklung ihres landwirtschaftlichen Unternehmens. Die Frauen erhalten eine umfassende Ausbildung und erlangen landwirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse für ihr Unternehmen sowie umweltbezogenes Wissen.

Projekt 4 : Association Humanitaire pour l’Afrique

Unterstützung von Landwirtinnen bei der Verwertung des Überschusses der Tomatenernte durch Verarbeitung zu Konserven und Saft

In Benin, in der Gemeinde Kpomassé (50 km von Cotonou entfernt), ist der Tomatenanbau eine der wichtigsten Anbaukulturen des Landes. Aufgrund fehlender Konservierungslösungen kann die überschüssige Ernte während der Überflussperiode (Juli bis September) nicht verarbeitet werden – der Überschuss wird weggeworfen. Dies führt dazu, dass Tomaten knapp und teuer werden und nicht das ganze Jahr über verfügbar sind.
Im Anschluss an eine Befragung von Dorfbewohnerinnen und einer kurzen Testphase möchten die Association Humanitaire pour l'Afrique und ihr lokaler Partner, der Cercle de Recherches pour l'Identification et la Promotion des Alternatives du Développement Durable (CRIPADD), 80 Frauen bei der Verarbeitung und Konservierung von Tomaten unterstützen, um den Ernteüberschuss zu nutzen.
Es werden mehrere Maßnahmen durchgeführt: Schulung in der Tomatenkonservierung, Schaffung einer Einheit zur Verarbeitung von Tomaten zu Konserven, Aufbau eines Vertriebssystems, Stärkung der Fähigkeiten der Frauen und Unterstützung bei der Entwicklung einer kollektiven Struktur. Dieses Projekt ermöglicht es den Frauen, ihre Einkommensquellen zu erhalten und zu diversifizieren, indem sie unverkaufte landwirtschaftliche Produkte weiterverwerten.

Projekt 5 : D’Antilles et D’Ailleurs

Hilfe beim Ausstieg aus der Prostitution durch Unterstützung bei der beruflichen Wiedereingliederung der Frauen durch die Produktion von Damenbinden und Stoffwindeln

In Martinique hat die Gesundheitskrise im Zusammenhang mit Covid-19 Frauen in sehr prekären Situationen noch härter getroffen; insbesondere prostituierte Frauen. Die Ausgaben für Babywindeln und Körperpflegeprodukte sind für diese bedürftigen Familien sehr hoch, sodass sie darauf verzichten müssen, um Lebensmitteln den Vorrang zu geben.
Das Projekt „Patchwork“ unter der Leitung des Vereins D'Antilles et D'Ailleurs will auf diese Probleme reagieren, indem es 25 Frauen durch eine Ausbildung als Näherin professionelle Unterstützung bietet, um sie langfristig aus der Prostitution herauszuholen. Die Frauen erhalten eine spezielle Ausbildung in der Herstellung von Windeln und waschbaren Damenbinden. Gleichzeitig werden sie dabei unterstützt, ihre in der Ausbildung erworbenen Kompetenzen weiterzuentwickeln, damit sie eine feste Beschäftigung finden können.

Projekt 6 : Envol Vert

Revitalisierung und Feminisierung des Weizen- und Honigsektors unter Anwendung agroökologischer Praktiken

Die soziale und wirtschaftliche Situation der Familien von Socota (einer Region im Norden Kolumbiens) ist seit der Entwicklung des Kohlebergbaus, der einen Teil der Bevölkerung aus der Landwirtschaft verdrängt hat, besorgniserregend. Neben den Kollateraleffekten des Bergbaus wie Alkoholismus und Prostitution hat die Wandlung von Landarbeitern in Minenarbeiter das empfindliche Ökosystem dieses Andenausläufers destabilisiert und zu einem Rückgang der Weizenproduktion in der Region geführt, sodass dieser nun aus den Vereinigten Staaten importiert werden muss.
Daher möchte der Verein Envol Vert in Zusammenarbeit mit seinem lokalen Partner Agrosolidaria, einer lokalen landwirtschaftlichen Kooperative, die derzeit existierenden landwirtschaftlichen Sektoren (Weizen und Honig, die bereits vorhanden, aber wenig entwickelt sind) revitalisieren und feminisieren, gleichzeitig die Umwelt schützen und ein neues soziales Gefüge schaffen. 50 Landwirtinnen werden in agrarökologischen Praktiken geschult und bei der Entwicklung des landwirtschaftlichen Ökosystems unterstützt (Schaffung von Gemeinschaftsgärtnereien, Pflanzung von Bäumen zur Wiederherstellung von Wasserläufen, Einrichtung von Anbauflächen, Dünge- und Kompostierungstechniken usw.). Die Revitalisierung des landwirtschaftlichen Sektors in der Region wird es den Frauen und ihren Familien ermöglichen, ihre finanzielle Autonomie zu entwickeln und weniger abhängig von den Einnahmen aus dem Bergbau zu sein, und vor allem: Eine lokale, ökologisch ausgerichtete Landwirtschaft zu fördern.