Umschläge, Briefumschläge

Briefumschläge für den professionellen Versand von Dokumenten und Geschäftspost

Das Wichtigste vorab: Für Dokumente im DIN-A-Format wird in der Regel ein etwas größeres C-Format gewählt: A4 passt ungefaltet in DIN C4, einmal gefaltet in DIN C5 und zweimal quer gefaltet in DIN lang. Vereinfacht gilt für die Formatlogik: A < C < B. Eine Übersicht finden Sie in der DIN-Formattabelle.

Was ist ein Briefumschlag? Ein Briefumschlag beziehungsweise Kuvert ist eine Hülle aus Papier, die Dokumente bei der postalischen Beförderung schützt und die für die Adressierung erforderliche Außenfläche bereitstellt. Gängige Größen sind DIN lang sowie Formate der C-Reihe wie DIN C5, C6 und C4. Welches Format geeignet ist, richtet sich vor allem danach, welches Dokument eingelegt wird und ob es gefaltet werden darf. Zusätzlich unterscheiden sich Briefumschläge durch Fenster, Papierqualität, Grammatur und Verschlussart.

Für den geschäftlichen Briefverkehr sind Briefumschläge in verschiedenen DIN-Formaten unerlässlich. Besonders Dokumente, Rechnungen, Verträge, Anschreiben und andere Geschäftsunterlagen lassen sich damit geschützt und adressierbar versenden. In unserem Sortiment finden Sie verschiedene Formate, Farben und Verschlussarten für unterschiedliche Anforderungen. Ob DIN lang, DIN C5 oder DIN C4: Entscheidend sind Dokumentformat, Blattzahl, gewünschte Faltung, Fensterposition und Verschlussart.

Welcher Briefumschlag passt zu welchem Dokument?

Für die Auswahl des passenden Formats ist zunächst entscheidend, ob ein Dokument gefaltet werden darf. Ein ungefaltetes A4-Blatt passt beispielsweise in einen DIN-C4-Umschlag. Einmal mittig gefaltet passt A4 in DIN C5, zweimal quer gefaltet in einen Briefumschlag DIN lang. Die C-Reihe ist so dimensioniert, dass Dokumente der A-Reihe mit ausreichend Spiel aufgenommen werden können.

DIN-Format Größe B × H (mm) Geeignet für Typischer B2B-Einsatz
DIN lang 110 × 220 2-fach quer gefaltetes A4-Blatt Rechnungen, Anschreiben, Angebote
DIN C3 324 × 457 A3 Großformatige Unterlagen
DIN C4 229 × 324 A4-Blatt ungefaltet Verträge, Zeugnisse und Dokumente, die nicht gefaltet werden sollen
DIN C5 162 × 229 A5-Blatt ungefaltet oder A4 einmal gefaltet Mehrseitige Schreiben und Verträge
DIN B6 125 × 176 ähnlich DIN C6 Kleine Dokumente und Karten
DIN C6 114 × 162 A6-Blatt beziehungsweise Postkarte oder mehrfach gefaltetes A4 Karten und kurze Schreiben
DIN C7 81 × 113 A7-Blatt Kleine Karten und Beilagen
DIN C8 57 × 81 A8-Blatt Kleine Einlagen
DIN C9 40 × 57 A9-Blatt Sehr kleine Einlagen

Einfach erklärt: DIN lang eignet sich für zweimal gefaltetes A4, DIN C5 für einmal gefaltetes und DIN C4 für ungefaltetes A4. Mehr zum Thema Briefumschlag Größen erfahren Sie auch in unserem Blog.

Was bedeutet Grammatur bei Briefumschlägen?

Die Grammatur bezeichnet das Flächengewicht des verwendeten Papiers und wird in Gramm pro Quadratmeter (g/m²) angegeben. Eine höhere Grammatur bedeutet in der Regel ein stärkeres und weniger transparentes Papier, erhöht aber gleichzeitig das Eigengewicht des Umschlags. Bei großen Versandmengen oder Sendungen nahe einer Portogrenze sollte deshalb neben der Stabilität auch das Gesamtgewicht aus Umschlag und Inhalt berücksichtigt werden.

Briefumschläge für den Büroalltag

Weiße Briefumschläge DIN lang sind besonders für den täglichen Versand von Rechnungen, Angeboten, Anschreiben und anderer Geschäftskorrespondenz geeignet. Neben dem Format sind vor allem Blattzahl, Fenster, Verschlussart und der gewünschte Verarbeitungsprozess entscheidend.

Wenn-dann-Auswahl für Briefumschläge

Wenn ... Dann ist meist sinnvoll ... Warum?
Die Empfängeradresse steht bereits im Anschreiben Briefumschlag mit Fenster Separate Adressierung des Umschlags entfällt
Der Umschlag soll unabhängig vom Anschreiben adressiert werden Briefumschlag ohne Fenster Freie Positionierung von Etikett oder Aufdruck
Viele Briefe werden automatisiert verarbeitet Kuvertier-Briefumschlag Für maschinelle Zuführung und Verschließung ausgelegte Ausführung
Nur einzelne oder kleinere Mengen werden manuell verschlossen Haft- oder selbstklebender Umschlag Schnelle Verarbeitung ohne Befeuchtung
Der Inhalt ist empfindlich gegen Stoß oder Druck Gepolsterter Umschlag statt klassischem Briefumschlag Ein Briefumschlag bietet keine eigentliche Polsterwirkung

Wie unterscheiden sich die Verschlussarten bei Briefumschlägen?

Briefumschläge unterscheiden sich unter anderem durch ihre Verschlussart. Die beste Wahl hängt davon ab, ob Umschläge manuell oder maschinell verarbeitet werden, wie groß das Versandvolumen ist und wie lange die Umschläge gelagert werden sollen.

Verschlussart Funktionsweise Vorteile Zu beachten Typischer Einsatz
Haftklebend Abdeckstreifen abziehen und Lasche andrücken Schnelle manuelle Verarbeitung; keine Befeuchtung erforderlich Klebeleistung kann von Lagerdauer und Lagerbedingungen beeinflusst werden Tägliche Geschäftspost und manuelle Verarbeitung
Selbstklebend Zwei Klebeflächen werden durch Umklappen miteinander verbunden Einfache Handhabung ohne Abziehstreifen Saubere Ausrichtung der Klappen erforderlich Kleine bis mittlere manuelle Versandmengen
Nassklebend Gummierte Klebefläche wird angefeuchtet und anschließend geschlossen Gut für maschinelle Verarbeitung geeignet; bewährte Lösung für Kuvertiermaschinen Feuchtigkeit muss gleichmäßig dosiert werden; falsche oder feuchte Lagerung kann die Verarbeitung beeinträchtigen Serienmailings und Kuvertiermaschinen

Einfach erklärt: Für die manuelle Verarbeitung sind Haft- und Selbstklebung praktisch, für Kuvertiermaschinen werden häufig geeignete nassklebende Briefhüllen eingesetzt.

Briefumschlag mit Fenster oder ohne Fenster?

Die Wahl zwischen einem Briefumschlag mit und ohne Fenster ist nicht allein eine Frage der Optik. Entscheidend ist der Adressierungsprozess.

Ausführung Vorteile Zu beachten Geeignet für
Mit Fenster Empfängeradresse kann direkt aus dem Anschreiben übernommen werden; zusätzliche Adressetiketten entfallen Adressfeld und Faltung müssen exakt zur Fensterposition passen; Dokument darf im Umschlag nicht so stark verrutschen, dass Teile der Anschrift verdeckt werden Rechnungen, Serienbriefe, Verwaltungspost, standardisierte Korrespondenz
Ohne Fenster Freie Platzierung von Adresse, Etikett und Gestaltung auf dem Umschlag Zusätzlicher Adressierungsschritt erforderlich Individuelle Mailings, neutrale Dokumente, variable Anschreiben

Tipp: Wie Sie Adressetiketten schnell und sauber selbst erstellen, zeigen wir in unserem Blogbeitrag Etiketten drucken mit Vorlage. Dort finden Sie eine praktische Anleitung für die Erstellung und den Druck von Etiketten.

Wo muss das Fenster eines Briefumschlags sitzen?

Für Fensterbriefhüllen regelt DIN 680 die Formate und die Fensterstellung. Bei gängigen Formaten wie DIN lang, C6 und C6/C5 ist ein Fenster von 45 × 90 mm üblich, das 20 mm vom linken und 15 mm vom unteren Rand positioniert ist. Bei größeren Formaten können andere Fensterstellungen gelten. Das Anschriftfeld des Dokuments und dessen Faltung müssen deshalb zur konkreten Briefhülle passen.

Wenn eine Adresse im Fenster nach dem Einlegen nach oben, unten oder seitlich verrutscht, sollte nicht lediglich das Anschriftfeld vergrößert werden. Zunächst sind Dokumentfaltung, Fensterstellung, Einlegerichtung und das Spiel des Dokuments im Umschlag zu prüfen.

Welche Briefumschläge eignen sich für Kuvertiermaschinen?

Konfektionieren Sie größere Briefmengen automatisiert, sollten Sie speziell dafür vorgesehene Kuvertier-Briefumschläge verwenden. Nicht allein das Format entscheidet über die Kompatibilität. Für die maschinelle Verarbeitung spielen unter anderem Papierqualität, Klappengeometrie, Verklebung, Fensterverklebung und Verschlussart eine Rolle.

Briefhüllen, die zur Verarbeitung in Kuvertiermaschinen vorgesehen sind, werden in Deutschland unter anderem durch die Anforderungen der DIN 678-2 beschrieben. Die bei RAJAPACK angebotenen Kuvertier-Briefumschläge bestehen beispielsweise aus weißem Offsetpapier, verfügen über Nassklebung und sind für gängige Kuvertiermaschinen ausgelegt.

Offsetpapier ist ein ungestrichenes Papier mit einer Oberfläche, die sich für verschiedene Druck- und Weiterverarbeitungsverfahren eignet. Bei Kuvertierhüllen ist neben der Papierqualität vor allem eine gleichmäßige Verarbeitung wichtig, damit die Umschläge sauber eingezogen, befüllt und verschlossen werden können.

Warum zieht eine Kuvertiermaschine einen Umschlag nicht sauber ein?

Ein unregelmäßiger Einzug kann verschiedene Ursachen haben: eine nicht für die Maschine geeignete Hülle, verformte oder feucht gelagerte Umschläge, ungeeignete Klappengeometrie, statische Aufladung oder falsch eingestellte Zuführungen. Bei wiederkehrenden Problemen sollten deshalb sowohl die Spezifikation des Umschlags als auch die Vorgaben des jeweiligen Maschinenherstellers geprüft werden.

Briefumschläge für typische B2B-Anwendungsfälle

Für den täglichen Rechnungsversand

Für Rechnungen, Mahnungen oder Anschreiben mit wenigen Seiten ist DIN lang häufig das effizienteste Format. Bei einem Standardbrief bis 20 g nennt die Deutsche Post als Orientierungswert beispielsweise drei DIN-A4-Seiten mit 80 g/m². Vor größeren Aussendungen sollte das tatsächliche Versandgewicht einschließlich Umschlag geprüft werden, damit eine Portogrenze nicht unbeabsichtigt überschritten wird.

Für Serienmailings mit Kuvertiermaschine

Bei größeren Rechnungs-, Verwaltungs- oder Marketingmailings ist weniger die manuelle Verschlussgeschwindigkeit als die zuverlässige Maschinenverarbeitung entscheidend. Dafür eignen sich Kuvertier-Briefumschläge mit passenden Laufeigenschaften und einer für die Maschine vorgesehenen Verschlussart. Vor umfangreichen Serien sollten Format, Fensterstellung, Falzung und Maschineneinstellung gemeinsam getestet werden.

Für umfangreichere Verträge

Bei einem Vertrag mit etwa 10 bis 20 Blatt kann ein klassischer DIN-lang-Umschlag je nach Papierstärke und Faltung schnell an seine praktische Grenze kommen. Hier sollte vor dem Versand geprüft werden, wie dick und schwer die vollständige Sendung ist. Große Briefumschläge in den Formaten DIN C5 oder DIN C4 können sinnvoller sein, wenn weniger beziehungsweise gar nicht gefaltet werden soll.

Für knickfreien Dokumentenversand

Urkunden, Zeugnisse, Zertifikate oder unterschriebene Verträge sollen häufig ungefaltet ankommen. Für Dokumente im Format DIN A4 bietet sich deshalb DIN C4 an.

Briefumschlag, Versandtasche oder gepolsterter Umschlag?

Lösung Schutzwirkung Typischer Inhalt Geeignet, wenn ...
Briefumschlag Grundschutz für flache Dokumente Rechnungen, Anschreiben, Verträge der Schwerpunkt auf klassischer Geschäftskorrespondenz liegt
Versandtasche Je nach Ausführung stabiler und für umfangreichere Unterlagen geeignet größere Dokumentenmengen, Akten, ungefaltete Unterlagen mehr Volumen oder Stabilität als bei einem klassischen Umschlag benötigt wird
Gepolsterter Umschlag Zusätzliche Polsterwirkung gegen Stoß und Druck empfindliche, flache Gegenstände der Inhalt nicht nur vor Verschmutzung und Knicken, sondern zusätzlich mechanisch geschützt werden muss

Für die klassische Korrespondenz bleibt der Briefumschlag die passende Lösung. Sobald eine Sendung zusätzliche Polsterung oder deutlich mehr Volumen benötigt, sollte eine dafür ausgelegte Versandtasche bzw. Versandverpackung gewählt werden.

Nachhaltige Briefumschläge

Um einen bewussten Umgang mit Papier zu unterstützen, bieten wir auch Recycling-Briefumschläge an, die aus 100% aus Recyclingpapier hergestellt und mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind. Das Umweltzeichen DE-UZ 14b erfasst unter anderem unbedruckte Briefumschläge aus Recyclingpapier und -karton. Passend dazu bieten wir weißes Recycling Kopierpapier an, das als Briefpapier genutzt werden kann.

Bei Produkten aus Frischfasern kann eine FSC-Zertifizierung ein zusätzliches Kriterium für die Herkunft des eingesetzten Faserrohstoffs sein. Für die Recyclingfähigkeit sollte außerdem die gesamte Materialkombination betrachtet werden. Umschläge ohne Kunststofffenster beziehungsweise mit recyclinggerechten Fensterlösungen reduzieren Materialkombinationen. Alternativen können beispielsweise transparente papierbasierte Lösungen oder Pergamin sein. Pergamin ist ein stark verdichtetes, weitgehend transparentes Papier.

Briefumschläge und PPWR: Was wird künftig wichtiger?

Mit der europäischen Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR), Verordnung (EU) 2025/40, steigen die Anforderungen an die Recyclingfähigkeit von Verpackungen schrittweise. Ab 2030 werden für Verpackungen im Anwendungsbereich der Verordnung unter anderem definierte Recyclingfähigkeitsklassen relevant. Für Briefumschläge ist dabei zu unterscheiden, ob das konkrete Produkt und sein Verwendungszweck als Verpackung im Sinne der Verordnung einzuordnen sind.

Für die Beschaffung ist unabhängig davon eine möglichst einfache Materialstruktur sinnvoll: Papierbasierte Mono-Material-Lösungen erleichtern die getrennte Erfassung und können den Recyclingprozess vereinfachen. Bei Fensterumschlägen sollten Material des Fensters, eingesetzte Klebstoffe und Entsorgungshinweise daher mit betrachtet werden.

Einfach erklärt: Recyclingpapier, geeignete Umweltzeichen und möglichst recyclinggerechte Materialkombinationen erleichtern eine nachhaltigere Produktauswahl.

So finden Sie den passenden Briefumschlag in 6 Schritten

  1. Inhalt und Blattzahl bestimmen: Dokumentformat, Papiergrammatur und Anzahl der Seiten festlegen.
  2. Faltung festlegen: Entscheiden, ob das Dokument zweimal, einmal oder gar nicht gefaltet werden darf.
  3. Format ableiten: Für A4 kommen je nach Faltung insbesondere DIN lang, DIN C5 oder DIN C4 infrage. 
  4. Fenster auswählen: Fensterumschlag wählen, wenn die Adresse aus dem Anschreiben übernommen werden soll; ansonsten eine geschlossene Ausführung nutzen.
  5. Verschlussart bestimmen: Für manuelle Verarbeitung Haft- oder Selbstklebung, für automatisierte Prozesse eine für die Kuvertiermaschine geeignete Ausführung prüfen.
  6. Menge und Verpackungseinheit prüfen: Benötigte Jahres- beziehungsweise Versandmenge mit den verfügbaren Verpackungseinheiten und Staffelpreisen abgleichen.

Do's & Don'ts beim Versand von Briefen

Situation So vermeiden Sie Probleme
Adresse verrutscht im Fenster Fensterstellung, Falzung und Position des Anschriftfelds gemeinsam prüfen. Bei DIN lang sollten Dokument und Adressfeld zur vorgesehenen Fensterposition passen.
Umschlag wird zu voll Nicht nur die Blattzahl, sondern Dicke und Gesamtgewicht prüfen. Bei größeren Mengen gegebenenfalls auf DIN C5 oder C4 wechseln.
Portosprung wird unbeabsichtigt ausgelöst Komplette Sendung einschließlich Umschlag wiegen und Dicke kontrollieren. Die Portoklasse richtet sich nicht allein nach dem DIN-Format.
Nassklebung verschließt ungleichmäßig Klebefläche gleichmäßig befeuchten beziehungsweise bei Maschinen die Befeuchtungseinheit kontrollieren.
Klebekraft nimmt bei Lagerung ab Briefumschläge trocken, sauber und vor starken Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen geschützt lagern.
Mehrere Blätter sollen in DIN lang versendet werden Für wenige Seiten kann DIN lang passend sein. Bei größeren Mengen nicht mit einer pauschalen maximalen Blattzahl arbeiten, sondern Dicke und Gewicht der realen Sendung messen.

Porto für DIN lang, DIN C5 und DIN C4

Das Porto lässt sich nicht allein aus dem Umschlagformat ableiten. Entscheidend sind die tatsächlichen Außenmaße, die Dicke und das Gesamtgewicht der frankierten Sendung. Für nationale Briefe gelten 2026 bei der Deutschen Post folgende Portoklassen:

Portoklasse Preis 2026 Max. Gewicht Max. Dicke Typische Zuordnung
Standardbrief 0,95 € 20 g 5 mm häufig DIN lang bei wenigen Blättern
Kompaktbrief 1,10 € 50 g 10 mm DIN lang oder andere zulässige Formate bei höherem Gewicht beziehungsweise größerer Dicke
Großbrief 1,80 € 500 g 20 mm häufig DIN C5 oder DIN C4
Maxibrief 2,90 € 1.000 g 50 mm umfangreiche Dokumentensendungen innerhalb der zulässigen Maximalmaße

Ein DIN-C4-Umschlag ist aufgrund seiner Breite beispielsweise kein Standard- oder Kompaktbrief, kann bei Einhaltung der übrigen Vorgaben aber als Groß- oder Maxibrief versendet werden. Bei DIN lang hängt die Portoklasse dagegen vor allem von Gewicht und Dicke der vollständigen Sendung ab. 

Tipp: Weitere Hinweise zur Portooptimierung im Briefversand finden Sie in unserem Blog. Dort erfahren Sie, worauf es bei Format, Gewicht und Verpackung ankommt, um unnötige Portokosten zu vermeiden.

B2B-Beschaffung von Briefumschlägen

Bei regelmäßigem Bedarf sollten nicht nur Stückpreis und Format verglichen werden. Relevant sind auch die Verpackungseinheit (VE), Staffelpreise, aktuelle Verfügbarkeit und die Eignung für den vorhandenen Versandprozess. RAJAPACK bietet ausgewählte Briefumschläge in größeren Verpackungseinheiten an; bei klassischen weißen Briefumschlägen sind beispielsweise Einheiten von 500 - 1.000 Stück verfügbar. Unsere großen Briefumschläge in Weiß oder Braun werden je nach Referenz unter anderem in Verpackungseinheiten von 250 oder 500 Stück angeboten.

Die konkrete Mindestbestellmenge richtet sich deshalb nach dem jeweiligen Artikel beziehungsweise der Verpackungseinheit. Bei regelmäßigem oder größerem Bedarf lohnt es sich, die benötigte Jahresmenge mit den jeweiligen Staffelpreisen abzugleichen. Bestellen Sie passendes Kopierpapier Sie profitieren von unserer schnellen Lieferung!

FAQ zu Briefumschlägen

Welche Briefumschlag-Formate gibt es?

Geläufig sind insbesondere Formate der C-Reihe sowie DIN lang. Ein ungefaltetes Kopierpapier A4 passt in DIN C4, einmal gefaltetes A4 in DIN C5 und zweimal quer gefaltetes A4 in DIN lang.

Welcher Briefumschlag ist der richtige?

Entscheidend sind Größe, Blattzahl, Gewicht und gewünschte Faltung. Danach sollten Fenster, Verschlussart, Papiergrammatur und gegebenenfalls die Eignung für eine Kuvertiermaschine berücksichtigt werden.

Welches Porto gilt für DIN lang, C5 und C4?

Das Porto richtet sich nach Außenmaßen, Dicke und Gewicht und nicht allein nach DIN lang, C5 oder C4. DIN lang kann je nach Sendung beispielsweise als Standard- oder Kompaktbrief verschickt werden, während DIN C4 aufgrund seiner Maße typischerweise als Groß- oder Maxibrief versendet wird.

Wo muss das Fenster eines Briefumschlags sitzen?

DIN 680 beschreibt die Position von Fenstern in Fensterbriefhüllen. Bei DIN lang, C6 und C6/C5 ist ein 45 × 90 mm großes Fenster üblich, das 20 mm vom linken und 15 mm vom unteren Rand liegt.

Kann ich Briefumschläge selbst bedrucken?

Viele Briefumschläge lassen sich grundsätzlich bedrucken, wenn Drucker und Umschlag dafür geeignet sind. Bei Laser- oder Bürodruckern sollte vorher in der Geräteanleitung geprüft werden, welche Umschlagformate, Papiergewichte und Verschlussarten unterstützt werden. Besonders bei Fensterumschlägen können Fensterfolie, Klebstoff und die beim Laserdruck entstehende Wärme Einschränkungen verursachen. Deshalb sollte die Laserdrucker-Eignung nicht pauschal vorausgesetzt, sondern für die konkrete Kombination aus Drucker und Briefumschlag geprüft werden.

Was ist der Unterschied zwischen Kuvert und Briefumschlag?

Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnen Kuvert und Briefumschlag dasselbe Produkt. „Briefumschlag“ ist im Deutschen die gebräuchlichere Bezeichnung, während „Kuvert“ insbesondere in der Büro- und Druckbranche ebenfalls häufig verwendet wird. Davon zu unterscheiden sind Versandtaschen und gepolsterte Umschläge, die für größere Dokumentenmengen beziehungsweise zusätzlichen Schutz ausgelegt sein können.

Welche Briefumschläge eignen sich für Kuvertiermaschinen?

Für Kuvertiermaschinen sollten ausdrücklich für die maschinelle Verarbeitung vorgesehene Briefhüllen verwendet werden. Entscheidend sind unter anderem Format, Klappengeometrie, Papierqualität, Verschlussart und die Vorgaben des jeweiligen Maschinenherstellers.

Welche Mindestbestellmengen gibt es?

Die Mindestbestellmenge richtet sich nach der Verpackungseinheit des jeweiligen Artikels. Die verbindliche Menge ist jeweils auf der Produktseite angegeben.

Welche Klebearten gibt es bei Briefumschlägen?

Gängige Varianten sind haftklebende, selbstklebende und nassklebende Briefumschläge. Haft- und Selbstklebung eignen sich besonders für die manuelle Verarbeitung, während nassklebende Ausführungen häufig bei Kuvertiermaschinen eingesetzt werden.

Aus welchem Material sind Briefumschläge?

Das Grundmaterial eines Briefumschlags ist meist Papier mit einer höheren Grammatur als klassisches Briefpapier. Je nach Produkt kommen beispielsweise weißes Offsetpapier oder Recyclingpapier zum Einsatz. Bei Fensterumschlägen wird zusätzlich ein transparentes Fenstermaterial verwendet. Für die Umweltbewertung können unter anderem Recyclinganteil, Blauer Engel, FSC-Zertifizierung sowie die Recyclingfähigkeit der Materialkombination berücksichtigt werden.

Für den Druck werden häufig weiße beziehungsweise helle Umschläge verwendet, da sie eine gute Kontrastwirkung ermöglichen. Ob ein bestimmter Briefumschlag für Laser-, Inkjet- oder professionellen Offsetdruck geeignet ist, sollte anhand der jeweiligen Produktspezifikation geprüft werden.

Wie recycelt man Briefumschläge?

Briefumschläge aus Papier können grundsätzlich dem Altpapier zugeführt werden. Bei Fensterumschlägen sollten die jeweilige Materialkombination und die örtlichen Entsorgungsvorgaben berücksichtigt werden.

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